Alles Folgende betrifft Peptide. Wir bleiben bei klarer Sprache, beziehen uns auf die Studienlage und trennen gut belegte Aussagen von offenen Fragen.
Diese Seite wurde am 2025-10-04 aktualisiert und wird regelmäßig bei neuen Erkenntnissen überarbeitet.
=== Wahl des Chemotherapeutikums === Die Wahl des Chemotherapeutikums richtet sich nicht nur nach dem Organ der Krebserkrankung (z. B. Brust-, Lungen-, Darmkrebs), sondern auch nach individuellen Kriterien, die bei verschiedenen Patienten mit „derselben“ Krebserkrankung unterschiedlich sein können. Solche Kriterien können beispielsweise sein:
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der Gewebstyp der Tumorzellen (z. B. kleinzellig, Plattenepithel, Drüsenepithel etc.) Rezeptoren, die die Tumorzellen tragen (bspw. HER2/neu) bestimmte Mutationen im Erbgut der Tumorzellen (bspw. KRAS, siehe auch Onkogene) die anfängliche Wirksamkeit der begonnenen Therapie andere Erkrankungen des Patienten die allgemeine Verfassung des Patienten Trotz dieser individuellen Gesichtspunkte können für maligne Erkrankungen typische Chemotherapeutika genannt werden, die bei diesen regelhaft zum Einsatz kommen.
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=== Therapieschemata === Heutzutage werden bei der Chemotherapie fast immer (abgesehen von möglicherweise nebenwirkungsärmeren Monotherapien bei der palliativen zytostatischen Chemotherapie) mehrere Wirkstoffe kombiniert. Dazu wurden Schemata entwickelt, in denen festgelegt ist, welche Wirkstoffe in welcher Abfolge und mit welchem Zeitabstand anzuwenden sind, um eine optimale Wirkung zu erzielen. Aus den Namen der beteiligten Wirkstoffe wird der Name des Schemas (meist als Akronym) abgeleitet:
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ABVD BEACOPP CMF (Cyclophosphamid, Methotrexat, 5-Fluoruracil) CHOP COPP CVI (Cyclophosphamid, Vincristin, Prednisolon) ECF (Epirubicin, Cisplatin, 5-Fluoruracil) FLP (5-Fluoruracil, Folinsäure (=Leucovorin), Cisplatin) FOLFIRI ist eine wöchentlich durchzuführende mittelgradig komplexe Chemotherapie mit folgenden Wirkstoffen: Folinsäure Fluorouracil als Bolus und anschließend als 24-Stunden-Infusion Irinotecan (wesentliche Nebenwirkung: cholinerges Syndrom) FOLFOX ist eine 14-täglich durchzuführende mittelgradig komplexe Chemotherapie mit folgenden Wirkstoffen: Folinsäure Fluorouracil als „Bolus“ und anschließend als 48-Stunden-Infusion. Oxaliplatin (wesentliche Nebenwirkung: Kribbelparästhesien; daher ist eine Magnesium- und Calciuminfusion indiziert) 5FUFS (5-Fluoruracil, Folinsäure) MCF (Mitomycin C, Cisplatin, 5-Fluoruracil) MTX (Methotrexat), in geringerer Dosierung auch gegen Autoimmunkrankheiten, z. B. Psoriasis PEB (Cisplatin, Etoposid, Bleomycin) PCV (Procarbazin, Lomustin (CCNU), Vincristin) VAC beim Ewing-Sarkom TAC (Docetaxel, Adriamycin, Cyclophosphamid) ist ein dreiwöchentlicher Chemotherapiezyklus als Drei-Stunden-Infusion TEC (Docetaxel, Epirubicin, Cyclophosphamid) XELOX ist ein dreiwöchentlicher Chemotherapiezyklus bestehend aus folgenden Wirkstoffen: Capecitabin (oral, wesentliche Nebenwirkung: Hand-Fuß-Syndrom) Oxaliplatin
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Peptide wird hier aus öffentlich zugänglicher Fachliteratur zusammengefasst: Definition, Einordnung und die Punkte, die in der Praxis wiederkehren. Angaben ohne Gewähr, keine medizinische Beratung.
Die Forschung zu Peptide arbeitet überwiegend mit kontrollierten Labor- und Tierstudien; klinische Daten sind je nach Substanz unterschiedlich belastbar. Wir geben den Stand der Literatur wieder.
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